Athen, Attika
Historisch Versierte fühlen sich in der griechischen Hauptstadt gut aufgehoben- hier treffen sie auf wahre Schatztruhen des Altertums. Wer die Bekanntschaft mit der Akropolis macht stellt fest, dass sie nicht bloß stolzes Wahrzeichen der Stadt ist, sondern auch das bedeutendste Nationaldenkmal von ganz
Griechenland. 155 Meter über dem Meeresspiegel thront das architektonisch bewohnte Felsplateau über der Millionenstadt, das sich Respekt verschafft und den Besuchern schon aus großer Distanz imponiert.
Das alte Olympiastadion, auch Panathenaikon genannt, wurde 1895 konstruiert. Auch heute ist es noch als Location gefragt, wenn es als interaktive Begegnungsstätte für Kultur und Politik fungieren soll. Das göttliche Olympieion, dem der Geist des Olympischen Zeus innewohnt, ist südöstlich der Akropolis situiert.
Die geschichtliche Schnitzeljagd führt entlang vieler antiker Monumente. Wer den Dokumenten der Vergänglichkeit hingegen den Rücken zudrehen will, sucht das Panorama. Einen sehr guten Überblick über die Stadt hat man von der Georgios-Kapelle auf dem Likavitos-Hügel aus. In der Altstadt Plaka kann man stundenlang flanieren- die verwinkelten Gassen münden in heimeligen Cafes und Krimskrams-Shops, die dem Ladenschlussgesetz entsagt haben.
Athen ist eine Stadt, die nie schläft. Psirri heißt das Viertel, in dem das Nachtleben in lauer Abendluft pulsiert. Lounge-Bars und Musiktavernen geben sich dort ein geselliges Stelldichein. Wer hier übernachten will, sollte aber kein Auge zudrücken. Große Hotelketten haben den kleinen,
liebenswerten Hotels inzwischen den Rang abgelaufen. Man muss die Preise vergleichen, um die Leistung zu bekommen, die man für sich beansprucht.