In den letzten Jahren hat Vietnam als Reiseland erheblich an Bedeutung gewonnen. Die größte und eine der bekanntesten Städte des Landes ist Ho Chi Minh City, allgemein besser bekannt unter seinem alten Namen – Saigon.
Die Stadt liegt am Ufer des Saigonflusses, in südlicher Richtung stößt man auf das Mekong-Delta. In Ho Chi Minh City herrscht tropisches Klima, hier fallen die Temperaturen auch im kältesten Monat – dem Januar – nicht unter 20°. Doch Saigon hat auf die ständig steigende Touristenzahl reagiert und in den meisten Fällen gibt es im Hotel oder der Pension bereits Klimaanlage. Von hier aus erkundet man die Stadt am besten mit einem gemieteten Wagen inklusive Fahrer.
Da ausländische Führerscheine hier nicht anerkannt werden und die Verkehrsbedingungen recht abenteuerlich sind, ist dies besonders ratsam. Ohnehin ist eine Stadtrundfahrt in einer der typischen Fahrradrikschas ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Die speziell für solche Touren geschulten Fahrer sprechen meist ein gutes Englisch und wissen viel Geschichtliches über ihre Heimat zu erzählen.
Wer sich nicht in einem Hotel, sondern in einer Apartment, bzw. einem Motel eingemietet hat, findet in den zahlreichen Garküchen auf den Gehwegen eine äußerst preiswerte Verpflegungsmöglichkeit oder deckt sich auf dem Markt mit frischen Lebensmitteln ein.
Besonders empfehlenswert sind die angebotenen organisierten Touren in das Mekong-Delta. Diese Ausflüge dauern meist einige Tage und beinhalten teilweise Übernachtungen bei einheimischen Familien. Wo sonst kann man besser einen Einblick in die vietnamesische Lebensweise und Kultur erhalten?
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