Ost Norwegen, Norwegen
Norwegens Osten – Geschichte und Landschaft
Oslo vom HolmenkollenDie herbe, in ihrem Erscheinen abwechslungsreiche, wildromantische Natur, die geografische Lage am Polarkreis und nicht zuletzt die Freundlichkeit der dort lebenden Menschen, haben
Norwegen längst zu einem reizvollen Urlaubsparadies werden lassen. Hinzu kommen historische Impressionen, welche den Gästen des drittgrößten der skandinavischen Länder, einen tiefen Blick in die Geschichte des Landes gestatten. Ferien, gekoppelt mit einer Zeitreise inmitten einer atemberaubenden Landschaft unter besucherfreundlichen Menschen – in malerisch gelegenen Ferienhäuschen oder Hotelanlagen die Stille genießen – Urlaub zum Anfassen.
Der Osten Norwegens, entlang der Grenze zu
Schweden und
Finnland, steht dem in nichts nach – auch wenn der Urlauber auf die typische Fjordlandschaft erst einmal verzichten muss. Weiter nördlich wird sich das schlagartig ändern.
Oslo, die Hauptstadt Norwegens, ist ein idealer Ausgangspunkt für eine Reise durch den interessanten Osten des Landes. Etwas nördlich der Metropole liegt die
Olympiastadt Lillehammer. Trotz moderner Bauten, wie der gigantischen Håkon-Halle und der einzigartigen Lillehammer-Hotelanlage, stößt der Urlauber auch hier auf Spuren längst vergangener Zeiten. So im Freilichtmuseum Maihaugen beispielsweise, wo die Zeit schon vor Jahren stehen geblieben zu sein scheint. Noch weiter östlich liegt die kleine Stadt Elverum und fast an der schwedischen Grenze Trysil, ein beliebter Wintersportort. Immerwieder lockern großzügig angelegte Ferienhausanlagen das Bild unberührter Natur auf. Kleine Hotels vor malerischer Kulisse laden zum Verweilen und geben Einblick in die Küche Norwegens – Zeit zum Ausruhen.
Weiter hinauf, entlang der Grenze zu Schweden, wird der Abstand zwischen den Städten größer. Über Tynset nach Røros, deren komplette Innenstadt mit den historischen Holzhäusern unter Denkmalschutz steht, geht es weiter hinauf, bis zur schmalsten Stelle Norwegens, dort wo Ost und West quasi zusammen zu stoßen drohen. Lohnenswert eine Minisafari im nördlichsten Raubtierpark der Welt.
Der Osten Norwegens scheint hier sein Ende gefunden zu haben. Jetzt spricht man eigentlich nur noch vom Norden des Landes. Doch das ist Ansichtssache oder triftiger Grund alles selbst einmal in Augenschein zu nehmen, vielleicht sogar bis hinauf zum östlichen Nachbarn Finnland … und dann ist ja noch ein kleines Stück zu
Russland, aber das liegt ja wohl schon am Ende der Welt.
Bildquelle: pixelio.de / Michael Lemke