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Saaremaa (Insel), Estland

Saaremaa, Estland – Inselurlaub weit ab des Massentourismus

Die drittgrößte Insel der Ostsee gehört zum Staatsgebiet von Estland und begrenzt den rigaschen Meeresbusen in seinen nördlichen Ausmaßen. Lange Zeit waren weite Teile der Insel militärisches Speergebiet der sowjetischen Armee, schließlich bildete dieses Eiland einen wichtigen strategischen Außenposten. Seit 1991 ist Saaremaa von solchen Einflüssen befreit und wieder für jedermann zugänglich.
Die landschaftliche Schönheit der Insel schlägt sich auch in der stetig wachsenden Anzahl der Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Hotels nieder. Dieser Prozess schreitet aber recht langsam voran, sodass man Saaremaa getrost noch als Geheimtipp handeln kann. Die überwiegend flache Landschaft ist wie der übrige Teil von Estland von etwa 40 Prozent Wald bedeckt.







Es scheint als sei die Insel unberührt und ursprünglich. Die Bevölkerungsdichte liegt gerade einmal bei 13,4 Einwohnern je Quadratkilometer, was alles andere als dicht ist. Naturliebhaber werden sich auf der Insel Saaremaa besonders wohl fühlen.

Neben einer sehr ausgeprägten Pflanzenwelt, gibt es auch in der Tierwelt so einiges zu entdecken. Viele heimische Robbenarten, wie zum Beispiel die Kegelrobben, sind hier in großer Stückzahl anzutreffen. Ebenfalls mehr als sehenswert ist der sagenumwobene Kaali-Meteoritenkrater. Dieser besitzt einen Durchmesser von 110 Meter und ist von einem 16 Meter hohen Erdwall umgeben.

Wer lange Strandspaziergänge liebt, ist natürlich mit einer Ferienwohnung oder einem Hotel auf Saaremaa ebenfalls gut beraten.

 




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