Thessalien, Griechenland (Festland)
Thessalien - Heimat der Götter
Thessalien ist touristisch weit weniger erschlossen, als der
Peleponnes und
Attika, und es sind vor allem Liebhaber, die nach Thessalien reisen. So viele Altertümer wie der Peleponnes hat Thessalien nicht vorzuweisen, doch die Landschaft südlich des Götterberges Olymp und östlich des Pindos Gebirgszuges ist alles andere als langweilig und Thessalien hat neben attraktiven Trekkingrouten auch einige der schönsten Strände des Mittelmeerraums zu bieten. Die besten liegen an der Ostküste der Pilion Halbinsel, die üppig bewachsen ist.
Ein überaus interessantes Reiseziel liegt in einer der
schönsten Landschaften Griechenlands, die Meteoraklöster nahe der Stadt
Kalanbaka. Auf stalaktitähnlichen Steinsäulen liegen die wohl weltabgewandtesten Klöster Europas, sozusagen zwischen Himmel und Erde.
Noch im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts wurden die Mönche in Körben hinaufgehievt, heute führt eine Asphaltstraße zwischen den Felsen entlang, und entsprechend groß ist der Andrang.
Das Kloster Agia Trias (Heilige Dreifaltigkeit) liegt auf 565 m Höhe und sieht aus der Ferne aus, als sei es unbesteigbar. Vermutlich entdeckten es daher die Produzenten als Schauplatz des James Bond Films "In Tödlicher Mission". Besucher gelangen auf einer reichlich zerfallen aussehenden Wendeltreppe nach oben.
Der Aufstieg dauert gut 20 min, aber es lohnt sich, denn der Ausblick ist beeindruckend, und das Kloster ist nicht so überlaufen. Oben kassiert ein Pater Eintritt, und Touristen, die in Shorts erscheinen wird eine Decke gereicht.
Bildquelle: pixelio.de / geo_thessalien.jpg