Der Ort im Südwesten Polens ist vermutlich großteils nur den aus ihrer Heimat Vertriebenen ein Begriff, dabei ist Tychy eine jener Städte, die sich lohnen entdeckt zu werden.
Sicher, Polen ist inzwischen ein äußerst interessantes Reiseland geworden, und das nicht nur bei jenen, die dort im Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verloren haben, sondern auch bei jenen, die längst erkannt haben, welch reizvolle Landschaft Schlesien zu bieten hat.
Dabei gehört die Woiwodschaft Schlesien zu den am dichtesten besiedelten Gegenden, was sicherlich auf den im 19. Jahrhundert hier stattgefundenen Kohlebergbau zurückzuführen ist.
Die Hotels in Tychy sind gemütlich und vermitteln ihren Besuchern das Gefühl des Willkommen-Seins.
Da sich die großen Produktionsbetriebe außerhalb des Ortes befinden, ist Tychy als sehr saubere und grüne Stadt bekannt. Hier gibt es ein großes Biosphärenreservat, das oft auch als die „grüne Lunge der Region“ bezeichnet wird.
Der einzige in der Stadt befindliche Betrieb ist die historische Prinzenbrauerei aus dem Jahre 1629, in welcher noch heute das bekannte Bier „Tyskie“ gebraut wird.
Wer in den urigen Gasthäusern in Tychy einkehrt und dieses köstliche Gebräu kostet, bekommt wie von selbst Lust darauf, diese historische Braustätte zu besichtigen.
Die Pensionen in Tychy sind ein hervorragender Ausgangspunkt, um die Schönheiten Schlesiens kennen zu lernen.
Unbedingt besuchen sollte man allerdings dabei auch das ganz in der Nähe gelegene ehemalige Konzentrationslager Auschwitz, das noch heute Zeugnis gibt vom Leidensweg abertausender Juden.
Tychy – Ein bislang weitgehend unbekanntes Stück Polen.
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