Urlaub in München – Weltstadt mit Herz

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Turmspitzen des RathausesTurmspitzen des Rathauses
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München – Weltstadt mit Herz

München gilt als die beliebteste deutsche Stadt, als attraktiver Hochschulort und für viele als Wunschwohnsitz. Besucher der Stadt denken nicht nur an Gemütlichkeit und Hofbräuhaus, an Fasching und ans Oktoberfest sondern auch an Berge, Seen und Isar-Auen. Dabei kann er sicher sein, in München darüber hinaus auch ein gutes Shopping-Erlebnis sowie zahlreiche Theater, Sinfonieorchester und Museen von Weltruf vorzufinden. Außerdem bietet die „Weltstadt mit Herz“ eine sehenswerte Architektur und ist ganz nebenbei eine der größten Industriestädte Deutschlands, ohne dass davon viel zu bemerken ist.

Urlaub in Bayerns Metropole

Eine wichtige Voraussetzung, um in der Stadt einen angenehmen Urlaub zu verleben, ist wie fast überall in der Welt eine den persönlichen Ansprüchen genügende Ferienunterkunft. Hierfür bieten die Hotels in München von der Luxus pur vorweisenden 5-Sterne-Kategorie bis zum serviceorientierten 2-Sterne-Hotel eine riesige Auswahl, die ergänzt wird von einer Vielzahl an Pensionen, Ferienwohnungen, Jugendherbergen und auch Campingplätzen, die sich allerdings in der Umgebung Münchens befinden.

Wer in München ankommt, wird oft bewusst oder unbewusst zuerst mit einer der Prachtstraßen der Stadt Bekanntschaft machen. Sei es mit der vom Odeonsplatz in Richtung Norden führenden monumentalen Ludwigstraße, die besagter Ludwig I. im Stil der italienischen Renaissance anlegen ließ oder mit der von seinem Sohn geschaffenen Maximilianstraße, die vom Nationaltheater in östlicher Richtung bis zum Prunkbau des Maximilianeums führt. Dritte im Bunde ist die als letzte erbaute Prinzregentenstraße, die im Wilhelminischen Stil mit Neorenaissance- und Neubarock-Gebäuden auf der Luitboldbrücke die Isar überquert.

Urlauber, die mit dem Auto anreisen, tun gut daran, ihr Fahrzeug am Hotel oder auf einem Parkplatz außerhalb der Innenstadt abzustellen und das weiträumige München in überschaubaren Etappen zu Fuß oder mit Hilfe der Inanspruchnahme des aus S-Bahn, U-Bahn, Straßenbahn und Bus bestehenden Nahverkehrssystemes zu erkunden.

Die Sehenswürdigkeiten der Altstadt

Bei einem Spaziergang durch die Fußgängerzonen und Einkaufsstraßen der Münchener Innenstadt werden Urlauber und Touristen nicht nur mit verschiedensten Einkehrmöglichkeiten und den Shopping-Angeboten zahlreicher Geschäfte konfrontiert, sondern können sich zwischen Hofgarten und dem weiter südlich liegenden Marienplatz mit vielen der Sehenswürdigkeiten Münchens vertraut machen.
Von dem zu Beginn des 17. Jahrhunderts angelegten Hofgarten, den in seinem Zentrum ein Brunnenpavillon mit der Bronzeskulptur der Bavaria ziert, führt der Weg zur Feldherrenhalle, die nach dem Vorbild der Loggia dei Lanzi in Florenz erbaut wurde. Nur wenige Meter westlich davon machen die 1768 vollendete Theatinerkirche und die Salvatorkirche auf sich aufmerksam.

Anschließend öffnet sich der Blick auf die Residenz, eine der bedeutendsten Schlossbauten Deutschlands, der nachfolgend ein gesonderter Abschnitt gewidmet wird. Nach dem Überqueren der Maximilianstraße werden der Münzhof mit seinen idyllischen Laubengängen im Innenhof, die Reste der ersten Stadtresidenz der Wittelsbacher am Alten Hof und das „Platzl“ mit dem Hofbräuhaus und einige andere alte Bürgerhäuser der Stadt passiert.
In der näheren Umgebung des Marienplatzes fällt das Weinstadl, der älteste bürgerliche Repräsentationsbau Münchens mit seiner prächtigen Fassadenmalerei besonders ins Auge. Nicht weit davon erhebt sich die markante Fassade des Neuen Rathauses mit seinem 85 Meter hohen Turm mit dem berühmten Glocken- und Figurenspiel.
Schräg gegenüber befinden sich das bereits ab 1460 erbaute Alte Rathaus und mit der Kirche St. Peter eine dreischiffige Pfeilerbasilika, die als erste Pfarrkirche der Stadt gilt.

Bevor der Rundgang durch den zentralen Teil der Altstadt beendet wird, ist noch ein Abstecher an den Frauenplan zu einem der Wahrzeichen der Stadt, der Frauenkirche, zu empfehlen. Die über 100 Meter lange gotische Hallenkirche wurde in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts erbaut. Ihre zwei Zwiebeltürme sind seit langem schon aus keiner, die Stadt München charakterisierenden Silhouette wegzudenken.

Das Münchner Stadtschloss als Residenz bayerischer Herrscher

Am Standort einer gotischen Wasserburg entstand zwischen dem 16. und 19. Jahrhundert die gewaltige Anlage der Residenz der Wittelsbacher, eine der bedeutendsten Schlossbauten Deutschlands und dessen größtes innerstädtisches Schloss. Gegliedert in seine drei Hauptkomplexe, den Königsbau, die Maximilianische Residenz und den Festsaalbau vereint der Gebäudekomplex der Residenz die unterschiedlichsten Stilrichtungen, die in seinen markanten Sehenswürdigkeiten wie dem Antiquarium, dem Grottenhof, dem Porzellankabinett, den Nibelungensälen oder auch der Ahnengalerie zum Ausdruck kommen.

Als eines der bedeutendsten Raumkunstmuseen Europas sind in der Residenz circa 130 Schauräume zu besichtigen. Zu ihnen gehören mit dem Antiquarium eines der ältesten Renaissancegewölbe Europas, die Alte Hofkapelle, die Wohnräume Ludwig I., das Kaiserzimmer, die Reichenzimmer sowie die Porzellankammern.
Ganz besonders beeindruckend zeigt sich das vor wenigen Jahren renovierte Cuvilliéstheater. Es entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und besitzt einen der schönsten Rokokosäle Europas.

Einen weiteren Einblick in den Lebensstil der Wittelsbacher gewähren die prunkvollen Räume in deren ehemaliger Sommerresidenz Schloss Nymphenburg. In seinem Festsaal sind prächtige Stukkaturen und Fresken zu bewundern, die einzelnen Stilräume sind mit kostbarem Mobilar, mit Gemälden und Gobelins ausgestattet und die Schönheitsgalerie Ludwig I. zeigt mehr oder weniger bekannte Frauenbildnisse.
Im Nordflügel des Hauptschlosses ist das mit vielen technisch aufwendigen Exponaten ausgestattete Naturkundemuseum untergebracht.

Freizeitgestaltung und sportliche Aktivitäten

Neben seiner architektonischen Vielfalt und Bedeutung setzt Bayerns Metropole auch im Freizeitbereich beachtenswerte Akzente. So stehen für Klettersportfreunde mit dem Kletterzentrum in der Thalkirchnerstraße und der Boulderwelt in der Nähe des Ostbahnhofs die zwei jeweils größten Hallenbereiche der Welt zur Verfügung.
Surf-Action kann dagegen auf der Eisbachwelle an der Prinzregentstraße ausgelebt werden, während Inline-Fans und Blader im Gelände des Olympiaparks und im Englischen Garten auf ihre Kosten kommen können.
Dagegen besteht für Gleitschirmflieger und Bungeespringer die Möglichkeit, ihrem Hobby im nur wenige Kilometer nördlich Münchens liegenden Unter- und Oberschleißheim nachzugehen.

Wer es nicht ganz so rasant mag, dafür sich aber mehr im Wasser zu Hause fühlt, dem stehen im Stadtteil Pasing mit dem Westbad eine Einrichtung mit Innen- und Außenschwimmbecken und einer vielfältigen Saunalandschaft, die Bereiche der Olympiaschwimmhalle und das Cosimawellenbad mit einem Eltern-Kind-Bereich zur Verfügung.
Noch beschaulicher dürfte ein Besuch im Tierpark Hellabrunn verlaufen, in dem sich Tiere als auch Besucher bei dem schrittweise verwirklichten Geo-Zoo-Konzept sehr wohl fühlen können.

Das jährliche Veranstaltungs-Highlight Münchens ist und bleibt natürlich das Oktoberfest. An 16 Tagen im Herbst wird die Theresienwiese jährlich zu einer riesigen Festmeile, auf der vom Hofbräuzelt mit 10.000 Sitzplätzen bis zum 60 Plätze zählenden kleinsten Zelt an diesen Tagen über sieben Millionen Maß Bier ausgeschenkt werden. Darüber hinaus warten auf die sechs bis sieben Millionen Besucher eine Vielzahl von Fahrgeschäften und Belustigungen und der jährliche große Festzug, der von zahlreichen Trachten- und Schützenvereinen und vielen Musikkapellen gestaltet wird.

Münchner Parks und Gärten

Nur wenige Besucher, die einen mehrtägigen Aufenthalt mit Übernachtung in einem Hotel in München oder in einer Ferienwohnung geplant haben, werden die Stadt wieder verlassen, ohne einen ihrer zahlreichen Parks oder Gärten besucht zu haben.
Ganz vorn in deren Beliebtheitsskala steht der Englische Garten, ein innerstädtischer Park, der zu den größten weltweit gehört. Die Ursprünge des fast vier Quadratkilometer großen englischen Landschaftsparks liegen im Jahr 1789, wobei die Anlage später laufend verändert und erweitert wurde.
Neben dem ausgedehnten Wegenetz und den verschiedensten Freizeitmöglichkeiten gehören der auf einem künstlichen Hügel errichtete Aussichtspunkt Monopteros, das auf einer künstlichen Insel errichtete japanische Teehaus und nicht zuletzt der riesige Biergarten am Fuß der chinesischen Pagode zu den Attraktionen dieser riesigen Grünfläche, die auch im Winter einen Besuch wert ist.

Am Ostufer der Isar liegen die Maximiliansanlagen. Der vom Gartenarchitekten Lenné entworfene 30 Hektar große Park bietet mit seinen angelegten Terrassen ein abwechslungsreiches Gelände, das an mehreren Stellen schöne Ausblicke auf die Altstadt von München gestattet.
Der Münchner Westpark existiert seit der Internationalen Gartenausstellung im Jahr 1983. Typisch für ihn ist das der Voralpenregion nachgestaltete Landschaftsbild mit Hügeln und Tälern und zwei Seen. Neben zwei Biergärten und einem Seecafé sind seine vor allem die Kinder begeisternden Abenteuerspielplätze und die für zahlreiche Veranstaltungen genutzte Seebühne besonders erwähnenswert.

Weitläufige Gartenanlagen bietet der Schlosspark Nymphenburg, der die im Westen Münchens befindliche sehenswerte barocke Sommerresidenz der Wittelsbacher umgibt. Hier kann der Besucher mehrere Parkburgen entdecken und sich an großen Brunnenanlagen mit prächtigen Wasserfontänen erfreuen.
Unmittelbar an den Schlosspark schließt der Botanische Garten an, der unter anderem über einen Rhododendronhain, ein Alpinum sowie über mehrere Gewächshäuser und Aquarien verfügt.

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Bildquellen:
Theatinerkirche: © Petra Dirscherl / pixelio.de / pixelio.de
Turmspitzen des Rathauses: © pixabay.com
Olympiastadion: © pixabay.com
Riesenrad auf Oktoberfest: © pixabay.com