Rhein-Main-Gebiet

Das Rhein-Main-Gebiet ist ein schönes Fleckchen Erde mit Straußwirtschaften in Hochheim, die zum Weingenuss und deftiger Brotzeit einladen. Winzerfeste gibt es hier im Sommer, die oft von Live Musik begleitet werden. Hier kann man Weine des Rheingaus kosten oder aber ein paar Kilometer weiter Apfelwein aus dem Maintal probieren, der eine herbe, klassische Note hat, bekömmlich ist und nicht mit viel Kalorien und Alkoholgehalt zu Buche schlägt.

Dörnigheim ist in das Maintal gebettet, ein vom Massentourismus übersehenes Landschaftsbild, das vor gesunder Natur nur so strotzt. Hier kann man auch Apfelwein- Experimente mit Schlehen testen, schaukelnden Booten hinterherschauen oder am Ufer des Mains von der Vergänglichkeit des Lebens träumen.

Wer etwas für seine Bildung tun will, besichtigt das Ledermuseum in Offenbach am Main, die Wiege des Leders schlechthin oder riskiert einen Blick auf das Isenburger Schloss, das einst Anziehungspunkt für Kinder aufgrund des Kasperltheaters war.

Der Bieberer Berg lockt nicht nur zur Fußballsaison Fans ins Stadion, der angrenzende, weitläufige Park mit seinem Kuriosum, der „Suppenschüssel“, einem tiefen, runden Wiesental, das man euphorisch mitsamt Kind und Kegel hinunterkullern kann, ist eine Attraktion für Feriengäste. Campen kann man in Praunheim direkt an der Nidda, an der Grillplätze vorhanden sind und die auch zu langen Radtouren ohne Steigungen einlädt.

Der Goetheturm mitten im Oberräder Wald fasziniert auch heute noch große und kleine Besucher. Zum „Wäldchestag“ nach Niederrad geht es dann am Dienstag nach Pfingsten, einem riesengroßen Open Air-Fest im Wald, bei dem es internationale Stände gibt.
Wohnkultur kann man in der antiken Römerstadt in Frankfurt Praunheim bis Heddernheim bewundern. Zum Übernachten empfehlen sich gastliche Villen im Westend in Frankfurt oder schnuckelige Ferienwohnungen und Pensionen im Taunus oder rund ums Maintal.