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33 Tipps für Studenten zum Thema Reisen

33 Tipps für Studenten zum Thema Reisen

So sicher wie alljährlich Weihnachten und Ostern herannaht, rückt auch sie wieder näher: Die Urlaubszeit. Heiß ersehnte und begehrte Wochen, in denen es Groß und Klein, Alt und Jung in die Ferne zieht. Den Alltag für eine Weile hinter sich lassen und Neues entdecken ist die oberste Devise.

Doch was tun, wenn das Portmonee chronische Mangelerscheinungen und das Bankkonto eine dicke Staubschicht aufweist?

So sind vor allem Studenten ungeheuer kreativ, wenn es gilt, trotz Ebbe in der Kasse dem Fernweh nachzugeben und jeder Ratschlag zum Sparen wird begrüßt, wie ein lange verschollener Freund.

Hier sind 33 Tipps, die dabei helfen sollen, möglichst kostengünstig zu verreisen:

1.) Surf & Rail Ticket

Für einen günstigen Pauschalpreis kann man hier günstig auf ausgesuchten Strecken kreuz und quer durch Deutschland reisen. Allerdings besteht Zugbindung. Eine rechtzeitige Buchung ist wichtig!

2.) Ländertickets

In den verschiedenen Bundesländern werden die sog. Ländertickets angeboten, mit denen bis zu fünf Personen in Regionalzügen reisen können. Schließt man sich mit Studienkollegen zusammen, wird es für jeden nochmals günstiger.

3.) Mitfahrzentralen

Im Internet hat man die Möglichkeit, sich in einer Mitfahrzentrale mit dem gewünschten Ziel anzumelden und auf diese Weise sich mit mehreren Mitfahrern die Kosten zu teilen.

Ebenso kann man sich natürlich selbst als Fahrer eintragen lassen und Mitfahrer anwerben.

4.) Last Minute Reisen

Wohl der Klassiker unter den Reiseschnäppchen. Vor allem, wer nicht auf ein bestimmtes Ziel fixiert ist und kurzfristig verreisen kann, ist mit dieser Variante gut beraten.

5.) Stand by Reisen

Eine Möglichkeit, um äußerst günstig reisen zu können, die allerdings zu einem Geduldsspiel ausarten kann. Man kauft sich am Flughafen ein so genanntes Stand-by-Ticket für einen Flug und hofft darauf, dass ein Restplatz frei bleibt. Dies kann sich allerdings unter Umständen hinziehen und die Wartezeit entspr. lang werden.

6.) „All you can fly” Angebote

Zu einem günstigen Pauschalpreis können Auszubildende, Schüler und Studenten zahlreiche Flugverbindungen in die verschiedenen Städte buchen.

Gerade in der begehrtesten Reisezeit vom 01.Juli bis 31.August hat man die Möglichkeit, von 11 Abflughäfen 27 Ziele in 9 Ländern anzusteuern. Sozusagen Flatrate-Fliegen.

7.) Angebote für verlängerten Aufenthalt

Viele Reiseunternehmen bieten vor allem in der Nebensaison entspr. Angebote für einen verlängerten Aufenthalt, z. B. „4 für 3“, d. h. dass man 3 Tage bezahlt, aber 4 Tage bleiben kann. Auch die Variante „14 für 12“ wird häufig angeboten.

8.) Abflughafen im Nachbarland

Wer nur in den üblichen Ferienzeiten reisen kann, sollte nach Möglichkeit nach einem Abflughafen in einem benachbarten Bundesland oder auch benachbarten Ausland – falls entsprechend nahe – Ausschau halten, in welchem noch keine Ferienzeit ist. Die Preise hier variieren zum Teil erheblich.

9.) Hohe Kaufkraft nutzen

Ratsam ist es, ein Urlaubsziel zu wählen, in welchem der Euro eine hohe Kaufkraft hat wie etwa Ungarn, Tschechien oder Ägypten. Hier bekommt man für sein Geld noch deutlich mehr als zum Beispiel in Italien.

10.) Campingplatz

Eine der beliebtesten Arten zu sparen. Auch wer kein eigenes Zelt besitzt, hat die Möglichkeit zum preiswerten Campingurlaub, denn viele Campingplätze bieten entspr. Zelte zur Miete an.

11.) Jugendherberge

Ein Relikt aus der Zeit der Klassenfahrten ist inzwischen sogar bei Familien beliebt und bei Studenten der Renner. Jugendherbergen gibt es beinahe in allen Städten und bieten auch entspr. günstige Wochenpreise.

12.) Hostel

In nahezu allen größeren Städten und Metropolen sind diese Arten der Herberge äußerst angesagt, in denen man lediglich ein Bett mietet. Gemeinschaftseinrichtungen wie Küche oder Waschmaschine sind ebenfalls meist vorhanden.

13.) Privatunterkunft

Gerade Rucksacktouristen, die durch die Lande ziehen, können oftmals – je nach Gastfreundschaft der Einheimischen – in Privathäusern oder auf Bauernhöfen nach einer Übernachtungsmöglichkeit fragen. Eine Variante, die vor allem auf dem Land erfolgversprechend ist.

14.) Appartement-Tausch

Warum nicht auch das nutzen, was bereits viele Familien tun? Man tauscht seine Studentenbude für die Urlaubszeit mit einem anderen Studenten. Entspr. Kontakte können über das Internet geknüpft werden.

15.) Jobben gegen Unterkunft

Gerade in der Hauptreisezeit benötigen viele Hotels oder Restaurants in den Touristenhochburgen zusätzliche Hilfskräfte in Küche, Service oder Reinigungsdienst. Im Gegenzug gibt es kostenlose Unterkunft und teilweise sogar etwas Taschengeld.

16.) Job als Animateur

Wer besonders sportlich und mindestens einer oder zwei Fremdsprachen mächtig ist, kann mit etwas Glück einen der begehrten Jobs als Animateur, etwa auf Ibiza oder Mallorca, ergattern. Nachdem man dann erfolgreich tagsüber die Pauschaltouristen durch die Gegend gescheucht hat, bleibt in der Regel auch noch genug Freizeit, um sich selbst am Strand niederzulassen.

17.) Verwandtenbesuch

Warum nicht einmal wieder Großtante Frieda besuchen? Bei Befragen der eigenen Familie kann man vielleicht entfernte Verwandte „ausgraben“, die man schon längst einmal besuchen wollte. „Praktischerweise“ ließe sich das gleich mit einer Ferienwoche verbinden.

18.) Im Pkw mitnehmen lassen

Eine vielleicht etwas seltsam klingende Methode, aber durchaus erfolgreich. Man sucht per Inserat in der örtlichen Zeitung oder Aushang in der Universität jemanden, der im Urlaub ohnehin das gewünschte Reiseziel ansteuert und im Auto noch Platz für eine Person hat. Warum sich gegen eine Beteiligung an den Spritkosten nicht einfach mitnehmen lassen? Am Urlaubsort geht man dann getrennte Wege und trifft sich zur vereinbarten Rückfahrt wieder.

19.) Gemeinsam Kleinbus mieten

Bespricht man sich mit Studienkollegen und –freunden stellt man häufig fest, dass auch sie von einem bestimmten Reiseziel träumen. Warum sich also nicht zusammentun und gemeinsam einen Kleinbus mieten? Auf diese Weise teilen sich die Kosten auf mehrere Personen auf.

20.) Internationaler Studentenausweis

Mit der International Student Identity Card gibt es rund um den Globus alle möglichen Vergünstigungen, etwa in Jugendherbergen, Kinos, Restaurants oder bei Autovermietungen.

Dieser Ausweis gilt in 110 Ländern!

Außerdem ist rund um die Uhr eine kostenlose Helpline geschaltet, an die man sich bei Problemen jederzeit wenden kann.

21.) Linienbus statt Stadtrundfahrt

Die in den Touristenzentren angebotenen Stadtrundfahrten sind sehr teuer. Warum nicht das öffentliche Busnetz nutzen? Viele Linien fahren ebenso die Sehenswürdigkeiten an und zudem kann man mit einem günstigen Tagesticket jederzeit aus- und zusteigen.

22.) Picknick statt Imbissbuden

Wer sich am Strand aalt, verspürt trotz des faulen Nichtstuns irgendwann eine gähnende Leere im Magen. Die Imbissbuden am Strand sind in der Regel ausgesprochen teuer. Wesentlich günstiger ist es, sich zuvor in einem Supermarkt mit Brot, Käse und Getränken etc. einzudecken und dann ein Picknick am Strand zu veranstalten.

23.) Kostenloser Eintritt ins Museum

In manchen Ländern wird an bestimmten Tagen kostenloser Eintritt im Museum angeboten, so sind zum Beispiel in Frankreich die staatlichen Museen am ersten Sonntag im Monat kostenlos zu besichtigen. Das Museo del Prado in Madrid bietet diesen Service sonntags, viele Museen in Berlin donnerstags 4 Stunden vor Schließung.

24.) Reisestudien für Universität

Manche Universitäten suchen immer wieder für bestimmte Länder Studenten, die bereit sind, einen entspr. Bericht über die Reise zu verfassen. Dafür gibt es in der Regel einen entspr. Reisekostenzuschuss. Diese Jobs sind allerdings heftig begehrt und ziemlich rar.

25.) Tester für Reiseunternehmen

Manche Reiseunternehmen verlassen sich längst nicht mehr nur darauf, ihr eigenes Personal in die Vertragshotels zu schicken, sondern greifen vermehrt auch auf Studenten zurück, welche die vom Anbieter gemachten Angaben testen sollen. Meist gibt es hierfür entspr. Rabatte bei der eigenen Buchung. Allerdings ein Job, der häufig als „Geheimtipp“ gehandelt wird und äußerst begehrt ist.

26.) City-Pässe nutzen

In den meisten großen Städten werden so genannte City-Pässe angeboten, mit denen man deutlich an Kosten sparen kann. So gibt es zum Beispiel in Berlin die „Welcome Card“, mit der man vergünstigte Eintrittspreise und Fahrpreise bei Stadtrundfahrten etc. erhält.

27.) Stadterkundung per Leihfahrrad

Warum immer teure Bus-Rundfahrten unternehmen? Wer sportlich ist, kann das Urlaubsziel auch auf dem Drahtesel erkunden. So stellt beispielsweise die Stadt Kopenhagen kostenlose Leihfahrräder zur Verfügung, mit welchen man genau so auf Entdeckungsreise gehen kann.

28.) Kostenlose Snacks zu Getränken

In manchen Städten gibt es in den Bars nachmittags, bzw. am frühen Abend zu jedem Getränk kostenlose Snacks dazu, so etwa in Florenz zwischen 17.00 und 20.00 Uhr. Diese Beigaben sind zum Teil regelrechte Sattmacher, z. B. Pasta.

29.) Reiseführer aus dem Netz

Um möglichst viel Interessantes über das Urlaubsziel zu erfahren, muss man nicht unbedingt teure Reiseführer kaufen. Im Internet kann man sich die meisten Reiseführer, zum Teil auch Sprachführer kostenlos herunterladen.

30.) Handy im Ausland

Es ist zwar verführerisch, auch im Urlaub jederzeit erreichbar zu sein und auch mal schnell im Internet nachzusehen. Man sollte jedoch vermeiden, mit dem Handy ins Netz zu gehen, da dies in der Regel sehr teuer wird. Und die Daheimgebliebenen freuen sich auch über einen spannenden Bericht, wenn man wieder zurück ist.

31.) Restaurants in Seitenstraßen

Nach Möglichkeit sollte man die Restaurants an den Hauptpromenaden meiden, sondern stattdessen kleine Lokale in Seitenstraßen suchen, in denen überwiegend Einheimische verkehren. Hier sind die Preise meist erheblich günstiger.

32.) Restplätze von All-inklusive-Angeboten

Wer sehr kurzfristig verreisen kann, sollte auf so genannte einzelne Restplätze bei All-inklusive-Angeboten achten. Hier sind noch wahre Schnäppchen möglich.

33.) Doppelzimmer statt Einzelzimmer

Wer ein bestimmtes Reiseziel im Auge hat, kann versuchen, z. B. mittels Aushang in der Universität, einen Studienkollegen zu finden, der das selbe Ziel hat. Auf diese Weise kann man gemeinsam ein Doppelzimmer buchen und die Kosten aufteilen, was deutlich günstiger ist, als ein Einzelzimmer.

Auch mit einem kleinen Studenten-Budget sind oftmals wunderschöne Reisen möglich. Wichtig ist, was man aus den zur Verfügung stehenden Mitteln macht. Je findiger und pfiffiger man dabei ist, um so größer die Ersparnis. Und gerade die junge Generation hat in Punkto Einfallsreichtum einiges zu bieten.

Dann steht den schönsten Wochen des Jahres nichts mehr entgegen.